„Vor der Krise hätten wir in diesem Rechtssystem viel kritisieren können.“

Dass die Zustände in griechischen Gefängnissen sehr schlecht sind, ist selbst der Europäischen Union bekannt. So wurde der griechische Staat in den vergangenen Jahren mehrfach aufgefordert, die Zustände in den Haftanstalten zu verbessern. Hungerstreiks und Klagen von Einzelpersonen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) häufen sich. Ungeachtet dessen geschah bislang kaum etwas. Die Anwältinnen Dina Katsia (31) und Katia Tatsi (28) sprachen mit Sven Wegner über die geplanten Haftverschärfungen und ihre Arbeit im „Rechtsobservatorium für die Einhaltung der Menschenrechte der Gefangenen“. Beide leben und arbeiten in Thessaloniki.

Die Anwältinnen Katia Tatsi (links) und Dina Katsia (rechts)

Die Anwältinnen Katia Tatsi (links) und Dina Katsia (rechts)


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  1. Veröffentlichung der längeren Version mit freundlicher Genehmigung der Jungle World. Gekürzte Version erstveröffentlicht in der Jungle World am 30.04.2014. Interview von Sven Wegner für die Gruppe Ausser Kontrolle. Unkomerzielle Vervielfältigung von Text und BIldern unter Beachtung der Creative Commons ( CC-BY-SA 2.0 de) ausdrücklich erwünscht. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit des Textes wurde von uns entweder die männliche oder weibliche Form von personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Dies soll keinesfalls eine Benachteiligung von spezifischen Geschlechtern und * implizieren. Alle sollen sich durch das Interview gleichermaßen angesprochen fühlen.

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